Theorien: Bärtl Josef: Unterschied zwischen den Versionen

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(Die Seite wurde neu angelegt: „Einer der Tatverdächtigen im Mordfall Hinterkaifeck ist Josef Bärtl. == Hintergrund == Noch während der Tatortbegehung auf dem Hinterkaifecker Hof nannte der …“)
 
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"Die Staatsanwaltschaft Neuburg / Donau fahndet nach dem 1897 in Geisenfeld geborenen Bäcker Josef Bärtl, der vor einiger Zeit aus der Heil- und Pflegeanstalt in Günzburg entsprungen ist und soviel wir wissen an dem Raubmord an dem Bauern Adler in Ebenhausen Ende 1919 beteiligt war. Dieser Geisteskranke kommt als Täter oder Mitbeteiligter an dem 6-fachen Raubmord in Hinterkaifeck in Frage. Er ist von untersetzter Gestalt, hat rotes Gesicht, dunkelblondes Haar, zugeschnittenen Schnurbart, trug zeitweise Militäranzug und Gamaschen. Bärtl ist als notorischer Mörder und Verbrecher in der Umgebung von Ingolstadt bekannt, schwindelte als falscher Gendarm den Leuten Papiergeld zum Abstempeln heraus und hatte sich in Ingolstadt auch als Darlehensschwindler und Heiratsvermittler niedergelassen. Lange Zeit entzog er sich der Festnahme, verweigerte in der Haft die Nahrungsmittelaufnahme und erreichte zweimal die Aufnahme in der Heil-und Pflegeanstalt in Günzburg. Man neigt zu der Ansicht, dass Bärtl nicht geisteskrank, sondern ein raffinierter und gewalttätiger Simulant sei.“ <br>
"Die Staatsanwaltschaft Neuburg / Donau fahndet nach dem 1897 in Geisenfeld geborenen Bäcker Josef Bärtl, der vor einiger Zeit aus der Heil- und Pflegeanstalt in Günzburg entsprungen ist und soviel wir wissen an dem Raubmord an dem Bauern Adler in Ebenhausen Ende 1919 beteiligt war. Dieser Geisteskranke kommt als Täter oder Mitbeteiligter an dem 6-fachen Raubmord in Hinterkaifeck in Frage. Er ist von untersetzter Gestalt, hat rotes Gesicht, dunkelblondes Haar, zugeschnittenen Schnurbart, trug zeitweise Militäranzug und Gamaschen. Bärtl ist als notorischer Mörder und Verbrecher in der Umgebung von Ingolstadt bekannt, schwindelte als falscher Gendarm den Leuten Papiergeld zum Abstempeln heraus und hatte sich in Ingolstadt auch als Darlehensschwindler und Heiratsvermittler niedergelassen. Lange Zeit entzog er sich der Festnahme, verweigerte in der Haft die Nahrungsmittelaufnahme und erreichte zweimal die Aufnahme in der Heil-und Pflegeanstalt in Günzburg. Man neigt zu der Ansicht, dass Bärtl nicht geisteskrank, sondern ein raffinierter und gewalttätiger Simulant sei.“ <br>


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‎[[Datei:Fahnundung_Bärtl_1926.jpg | tumb]]‎  
Im Februar 1926 erging erneut ein Fahndungsersuch der Polizeidirektion München<br>
Im Februar 1926 erging erneut ein Fahndungsersuch der Polizeidirektion München<br>
im bayrischen Polizeiblatt Nr. 172 Im November des gleichen Jahres wurde der<br>
im bayrischen Polizeiblatt Nr. 172 Im November des gleichen Jahres wurde der<br>
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‎Ein weiterer Fahndungsaufruf der Polizeidirektion München im Mai 1927 blieb<br>
‎Ein weiterer Fahndungsaufruf der Polizeidirektion München im Mai 1927 blieb<br>
ebenfalls erfolglos, beinhaltete aber eine detailierte Personenbeschreibung des<br>
ebenfalls erfolglos, beinhaltete aber eine detailierte Personenbeschreibung des<br>
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