Wissen: Fingerabdrücke: Unterschied zwischen den Versionen
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Von 1904-1906 erweiterte Heindl seine Kenntnisse durch praktische Versuche auf dem Gebiet der Tatortdaktyloskopie in Lausanne unter der Leitung von [https://de.wikipedia.org/wiki/Archibald_Reiss Professor Dr. R. A. Reiss]. Danach sammelte er Arbeitspraxis in London unter [https://en.wikipedia.org/wiki/Edward_Henry Sir Edward Henry] dem Chef von Scotland Yard. <br> | Von 1904-1906 erweiterte Heindl seine Kenntnisse durch praktische Versuche auf dem Gebiet der Tatortdaktyloskopie in Lausanne unter der Leitung von [https://de.wikipedia.org/wiki/Archibald_Reiss Professor Dr. R. A. Reiss]. Danach sammelte er Arbeitspraxis in London unter [https://en.wikipedia.org/wiki/Edward_Henry Sir Edward Henry] dem Chef von Scotland Yard. <br> | ||
Als sich Dr. Heindl 1907 am die Polizei in München wandte, konnte er zwar mit praktischen Erfahrungen argumentieren, dennoch gelang es ihm erst im Folgejahr den damaligen Polizeipräsidenten Julius Freiherr von der Heydte, sowie den bayrischen Minister des Innern Friedrich v. Brettreich für seinePläne zu gewinnen.<br> | Als sich Dr. Heindl 1907 am die Polizei in München wandte, konnte er zwar mit praktischen Erfahrungen argumentieren, dennoch gelang es ihm erst im Folgejahr den damaligen Polizeipräsidenten Julius Freiherr von der Heydte, sowie den bayrischen Minister des Innern Friedrich v. Brettreich für seinePläne zu gewinnen.<br> | ||
1908 durfte er detaillierte Organisationsvorschläge zu einer „Daktyloskopischen Landeszentrale für das Königreich Bayern" | 1908 durfte er detaillierte Organisationsvorschläge zu einer „Daktyloskopischen Landeszentrale für das Königreich Bayern" ausarbeiten, die dann von [https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Harster Dr. Harster] ausgebaut und geleitet wurde. So entstand der zweite deutsche Landeserkennungsdienst mit einem lückenlos durchgeführten Netz von daktyloskopischen Aufnahmestellen. <i>(Polizeipräsident Koettig, damals Chef der Dresdener Kriminalpolizei, erkannte die Richtigkeit und Wichtigkeit der in dem Gutachten enthaltenen Ausführungen und empfahl seiner vorgesetzten Behörde in einem Bericht vom 30. März 1903 die Einrichtung einer Fingerabdruckregistratur. So entstand die erste deutsche daktyloskopische Landeszentrale. Im ganzen Königreich Sachsen wurden daktyloskopische Aufnahmestellen eingerichtet und in Dresden eine Sammelstelle gebildet)</i> | ||