Komplex Adolf Gump: Historisches: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Bewaffnung der Wehren erfolgte durch die Reichswehr. Schrobenhausen erhielt Waffenlieferungen vorwiegend aus Ingolstadt. <br> | Die Bewaffnung der Wehren erfolgte durch die Reichswehr. Schrobenhausen erhielt Waffenlieferungen vorwiegend aus Ingolstadt. <br> | ||
In Ingolstadt befand sich im „Reichshüttenwerk“ / ehem. Kgl. Geschützgießerei und Kgl. Hauptlaboratorium, dem Arbeitsplatz v. [[Personen: Scheppach Rupert | Rupert Scheppach]], eine geheime Feldzeugmeisterei das ,,Zeugamt Bayern- Mitte" , | In Ingolstadt befand sich im „Reichshüttenwerk“ / ehem. Kgl. Geschützgießerei und Kgl. Hauptlaboratorium, dem Arbeitsplatz v. [[Personen: Scheppach Rupert | Rupert Scheppach]], eine geheime Feldzeugmeisterei das ,,Zeugamt Bayern- Mitte", ein Waffendepot das von Freikorpsführer Ritter von Epp (Freikorps Epp) kontrolliert wurde, der das aber ab 01.01.1921 seinem im Stab befindlichen Offizier, Hauptmann Ernst Röhm (ab 1931 Stabschef der SA) übertrug. Die Existenz von Waffenlagern in Bayern war ein offenes Geheimnis. Ihre Verwaltung durch die Bayerische Reichswehr geschah allerdings im Verborgenen. <u>Außerdem wurden Scheinfirmen errichtet, in denen Teile des Materials lagerten.</u> Die Zeugämter wurden am 15. Juni 1921 aufgelöst.<br> | ||
Nicht nur die Reichswehr hatte Zugriff auf die Feldzeugmeisterei, sondern auch die rechtsradikalen Kampfverbände. Sie deponierten hier Waffen "zu treuen Händen", wurden aber aus den Beständen auch beliefert.<br> | Nicht nur die Reichswehr hatte Zugriff auf die Feldzeugmeisterei, sondern auch die rechtsradikalen Kampfverbände. Sie deponierten hier Waffen "zu treuen Händen", wurden aber aus den Beständen auch beliefert.<br> | ||