Wissen: Der Erkennungsdienst der Polizeidirektion München: Unterschied zwischen den Versionen

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9. Ein Fläschchen Öl<br>
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10. Eine Bürste<br>
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|11. Siegellack<br>
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====Tatortkoffer====
====Tatortkoffer====
[[Datei:Tatortkoffer nach Gross.jpg|thumb|Tatortkoffer nach Gross]]
[[Datei:Tatortkoffer nach Gross.jpg|thumb|250px|Tatortkoffer nach Gross]]
Mit den fortschreitenden kriminaltechnischen Möglichkeiten änderte sich auch die ursprünglich für Untersuchungsrichter erstellte Ausstattung der Kommissionstasche, für die die  oben abgebildete Offizierssäbeltasche zu klein wurde, und durch den Tatortkoffer ersetzt wurde. <br>
Mit den fortschreitenden kriminaltechnischen Möglichkeiten änderte sich auch die ursprünglich für Untersuchungsrichter erstellte Ausstattung der Kommissionstasche, für die die  oben abgebildete Offizierssäbeltasche zu klein wurde, und durch den Tatortkoffer ersetzt wurde. <br>
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Dieser wurde selbstredend nach den sich immer weiter entwickelnden neuen Möglichkeiten angepasst.<br>
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==Personal==
==Personal==
Dr, Theodor Harster<br>
[[Personen: Harster Theodor Dr.|Dr. Theodor Harster]]<br>
[[Ermittler: Biegleder Andreas|Andreas Biegleder]]<br>
[[Ermittler: Biegleder Andreas|Andreas Biegleder]]<br>
[[Ermittler: Rubner Josef|Josef Rubner]]<br>
[[Ermittler: Rubner Josef|Josef Rubner]]<br>


==Polizeilaboratorium==
Die Münchner Polizeidirektion war die erste in Deutschland, die ein eigenes Polizeilaboratorium hatte. Auf Initiative von [[Personen: Harster Theodor Dr.|Theodor Harster]], dem Leiter des Erkennungsdienstes war das neue Polizeigebäude ab 1913 mit einem Polizeilaboratorium ausgestattet. Hierüber berichteten  die Münchner neuesten Nachrichten am 02.08.1913:<br>
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<b>Das erste deutsche Polizeilaboratorium in München</b><br>
Im neuen Polizeigebäude erhält die Münchner Polizeidirektion das erste sogenannte Polizei-Laboratorium in Deutschland. Bisher waren Polizeilaboratorien, die der Pflege der modernen Polizeitechnik im weitesten Sinne dienen, nur in dem klassischen Lande der wissenschaftlichen Kriminalistik, in Frankreich, und neuerdings auch in Rußland bekannt. Die Gründung des Münchner Laboratoriums geht im wesentlichen auf die Bestrebungen des Leiters des Erkennungsdienstes Dr. Harster zurück. Er fand mit seinen Vorschlägen und Plänen, die sich in den von dem Begründer der modernen Kriminalistik Professor Dr. Hans Groß vorgezeichneten Richtlinien bewegen, an den maßgebenden Staatsstellen alle Beachtung: namentlich war es der bisherige Polizeipräsident v. d. Heydte, der die Bemühungen von Dr. Harster aufs nachdrücklichste unterstützte.
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===Quellen===
===Quellen===
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[https://www.google.de/books/edition/System_und_Praxis_der_Daktyloskopie_und/WPn_w8FrknIC?hl=de&gbpv=1&dq=Rubner%2C%20Ein%20neues%20Verfahren%20zur%20Aufnahme%20von%20Fingerabdr%C3%BCcken%20am%20Tatorte%2C&pg=PA299&printsec=frontcover System und Praxis der Daktyloskopie und der sonstigen technischen Methoden der Kriminalpolizei von Robert Heindl]<br>
[https://www.google.de/books/edition/System_und_Praxis_der_Daktyloskopie_und/WPn_w8FrknIC?hl=de&gbpv=1&dq=Rubner%2C%20Ein%20neues%20Verfahren%20zur%20Aufnahme%20von%20Fingerabdr%C3%BCcken%20am%20Tatorte%2C&pg=PA299&printsec=frontcover System und Praxis der Daktyloskopie und der sonstigen technischen Methoden der Kriminalpolizei von Robert Heindl]<br>
[https://digipress.digitale-sammlungen.de/view/bsb00131173_00543_u001?page=1 Artikel in den Münchner neueste Nachrichten vom 18. Juli 1914] <br>
[https://digipress.digitale-sammlungen.de/view/bsb00131173_00543_u001?page=1 Artikel in den Münchner neueste Nachrichten vom 18. Juli 1914] <br>
[https://gams.uni-graz.at/context:km Hans Gross Kriminalmuseum]<br>