Wissen: Das altbayerische Donaumoos: Unterschied zwischen den Versionen

Ajnat (Diskussion | Beiträge)
Ajnat (Diskussion | Beiträge)
 
(3 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 89: Zeile 89:
|-
|-
|Klingsmoos
|Klingsmoos
|1822
|Johann Peter von Kling
| 
| 
| 
|Klingsmoos wurde ab 1822 besiedelt, damals hieß es Theresienfeld, benannt nach Therese von Sachsen-Hildburghausen.  1831 wurde Theresienfeld von König Ludwig I. von Bayern in Klingsmoos zu Ehren von Johann Peter von Kling, der für die Urbarmachung des Donaumooses wesentlich war, umbenannt.
| 
|style="width:30%;"| 
|-
|-
|Kochheim
|Kochheim
Zeile 100: Zeile 100:
|-
|-
|Ludwigsmoos  
|Ludwigsmoos  
|1822
|König Ludwig I.
| 
| 
| 
|style="width:30%;"|Ludwigsmoos wurde ab 1822 besiedelt und hieß damals Ludwigsfeld. 1831 wurde die Gemeinde Ludwigsmoos aus den Orten Ludwigsmoos (jetzt umbenannt), Klingsmoos (ehemals Theresienfeld), Grabmühle (heute bei Langenmosen) und das Kolonistenanwesen des Peter Lohner gebildet. Es sollte eine einheitliche Moosgemeinde sein. Da dies den Klingsmoosern nicht passte, ersuchten sie um Formation einer eigenständigen Gemeinde, was ihnen 1845 genehmigt wurde; sie schieden also bis auf Weiteres wieder aus.
| 
|style="width:30%;"| 
|-
|-
|Neuschwetzingen
|Neuschwetzingen
|1800/<br>1802
|&nbsp;
|&nbsp;
|&nbsp;
|&nbsp;
|&nbsp;
|style="width:30%;"|Fünf Familien aus Schwetzingen und Umgebung (BaWü) wanderten 1802 aus und gründeten dort das Dorf „Neuschwetzingen“.
|style="width:30%;"|&nbsp;
|-
|-


Zeile 148: Zeile 148:
|style="width:30%;"|&nbsp;
|style="width:30%;"|&nbsp;
|}
|}


===Probleme===
===Probleme===
Letzten Endes lebten dort nun die ärmsten der Armen zu dicht besiedelt aufeinander und Konflikte blieben natürlich nicht aus. An dieser Stelle sei ohne Vorurteile auch darauf hingewiesen, daß Delikte wie z. B. Wilderei, Einbrüche, das damals noch strafbare Betteln tatsächlich aus der Not heraus begangen wurde und oftmals als der letzten Ausweg gesehen wurde, um die Familie satt zu bekommen.<br>
Letzten Endes lebten dort nun die ärmsten der Armen zu dicht besiedelt aufeinander und Konflikte blieben natürlich nicht aus. An dieser Stelle sei ohne Vorurteile auch darauf hingewiesen, daß Delikte wie z. B. Wilderei, Einbrüche, das damals noch strafbare Betteln tatsächlich aus der Not heraus begangen wurde und oftmals als der letzten Ausweg gesehen wurde, um die Familie satt zu bekommen.<br>
'''Vereinfacht kann man hier vom größten  Armenhaus Bayerns sprechen, da man bis 1950 im Karlskroner Rathaus noch Armenspeisungen durchführte.'''
'''Vereinfacht kann man hier vom größten  Armenhaus Bayerns sprechen, da man bis 1950 im Karlskroner Rathaus noch Armenspeisungen durchführte.'''